Artikel-Schlagworte: „Baukultur“

Zukunft – Kirchen – Räume. Kirchengebäude erhalten, anpassen und umnutzen

Dienstag, 19. Februar 2019

Am 14.02.2019 wurden in der ehemaligen Albertus-Magnuskirche – jetzt “Theater Total” – in Bochum das Projekt und die Internetplattform “Zukunft – Kirchen – Räume. Kirchengebäude erhalten, anpassen und umnutzen” gestartet:
www.zukunft-kirchen-raeume.de

Die Landesinitiative StadtBauKultur NRW hat gemeinsam mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der Ingenieurkammer-Bau NRW unter Mitwirkung der evangelischen und katholischen Kirche in Nordrhein-Westfalen dieses Projekt ins Leben gerufen, um engagierte Menschen mit praktischer Hilfestellung zu unterstützen, die sich für den Erhalt von Sakralbauten in Nordrhein-Westfalen einsetzen.

Informationen

Für dieses Projekt haben Jörg Beste und Dr. Heike Engel mit dem Büro synergon seit 2015 empirische Untersuchungen bei Kirchengemeinden und Kommunen in NRW durchgeführt und die grundlegenden Konzepte entwickelt.

Seit 2017 wurde von Jörg Beste die Mehrzahl der Texte der Website geschrieben, die sich an der Veröffentlichung orientieren: “Kirchen geben Raum – Empfehlungen zur Neunutzung von Kirchengebäuden”: www.synergon-koeln.de/index.php/kirchen-geben-raum.


Abbildung: Landesinitiative StadtBauKultur NRW

Baukulturbericht 2018/2019: “Erbe – Bestand – Zukunft”

Montag, 12. November 2018

Bundesstiftung Baukultur (Hg.); Potsdam 2018

Alle zwei Jahre erscheint ein ausführlicher Statusbericht der Bundesstiftung zur Lage der Baukultur in Deutschland. Er betrachtet den gesellschaftlichen Wert der Baukultur aus Sicht der Bürger und Bauschaffenden und beinhaltet Handlungsempfehlungen für Politik, Planer und weitere Akteure der Baukultur.
Der Baukulturbericht 2018/19 “Erbe – Bestand – Zukunft” fokussiert schwerpunktmäßig die Bedeutung und die Potenziale unseres Gebäudebestands, mit dem Ziel neue Perspektiven für das gebaute Erbe zu eröffnen.

Für den Baukulturbericht 2018/19 erstellte Jörg Beste eine der drei Fachstudien und Textbeiträge zum Themenfeld “Baukulturelles Erbe, Denkmalschutz”.

Download als PDF:
Baukulturbericht 2018/19

Evaluation DSchG NRW

Dienstag, 4. September 2018

Forschungs- und Gutachtenprojekt Evaluation Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen

Von Mitte 2015 bis Anfang 2018 arbeitete das Büro synergon in Kooperation mit Prof. Dr. Janbernd Oebbecke aus Münster am Forschungs- und Gutachtenprojekt „Evaluation des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen“, beauftragt vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, seit 2017 Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW.

Mit diesem Evaluationsprojekt sollten Handlungsweisen und ggf. Probleme im praktischen Vollzug des Gesetzes ermittelt, sowie Grundlagen zur Beurteilung der Funktionalität und Zeitgemäßheit des NRW-Denkmalschutzgesetzes geschaffen werden: Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben, Behördenaufbau und -struktur, Zusammenarbeit der Denkmalbehörden, denkmalschutzrechtliche Verfahren, Bewertung der kommunalen Denkmalpflege, kirchliche Denkmalpflege, ehrenamtliche Denkmalpflege, Denkmalförderung.

Im Rahmen des Evaluationsvorhabens wurden verschiedene Steuerungs-, Erhebungs- und Dialogformate durchgeführt, um die gestellten Forschungsfragen zu beantworten:

Um in das Evaluationsprojekt Sichtweisen aller beteiligten Behörden- und Ämterebenen, aber auch von Fachöffentlichkeit, der kommunalen Spitzenverbände, von Denkmaleigentümern, bürgerschaftlich Engagierten und weiteren relevanten gesellschaftlichen Vertretenden einbinden zu können, wurde ein Projektbeirat mit ca. 30 Institutionen bzw. Personen einberufen. Dieser diskutierte in drei Sitzungen jeweils Aufgabenstellung und Vorgehen, Ergebnisse der Erhebungen und die hieraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen und Maßnahmen.

Anfang April 2016 wurde zusammen mit der Obersten Denkmalbehörde (Ministerium) im Landeshaus des LWL in Münster ein Workshop für alle Denkmalbehörden bei den Regierungspräsidien (5), Oberen Denkmalbehörden der Kreise (31), Unteren Denkmalbehörden der Kommunen (396) und alle Fachämter der Bau- und Bodendenkmalpflege (5) in Nordrhein-Westfalen durchgeführt.

Im Sommer 2016 wurden alle Unteren Denkmalbehörden in NRW schriftlich befragt. Im Anschluss wurde ebenso eine schriftliche Befragung der Oberen Denkmalbehörden bei den Kreisen in NRW durchgeführt.

Aufbauend auf einer Auswertung der schriftlichen Befragungen aller Unteren und Oberen Denkmalbehörden wurden ca. 30 persönliche und telefonische Interviews sowie in beiden Landesteilen Fokusgruppengespräche mit jeweils Vertreterinnen und Vertretern von Unteren und Oberen Denkmalbehörden, den Denkmalbehörden bei den Bezirksregierungen, der Ämter für Denkmalpflege und für Bodendenkmalpflege durchgeführt.

Die Ergebnisse aus den schriftlichen und persönlichen Erhebungsformaten wurden am 02.03.2017 mit einem vorläufigen Ergebnisbericht dem Projektbeirat vorgestellt und mit diesem diskutiert. Ein Jahr nach dem ersten Projektworkshop wurden am 04.04.2017 bei einem zweiten Termin, nun beim LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland in Brauweiler, dem Kreis der 437 Denkmalpflegebehörden und Fachämter in NRW ebenso Ergebnisse aus dem Evaluationsprozess vorgestellt und mit diesen diskutiert.

Nach der Landtagswahl Mitte 2017 und einer folgenden Umstrukturierung der Landesministerien wurde das Evaluationsprojekt zunächst für einige Zeit von Seiten der Auftraggeber pausiert.

Anfang 2018 wurde das Projekt vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW wieder gestartet. Das Evaluationsteam arbeitete Anmerkungen und Ergänzungen von Mitgliedern des Projektbeirates und aus dem Workshop II in einen Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen bis März 2018 ein, der am 24.04.2018 bei der abschließenden Sitzung des Projektbeirats im Ministerium diskutiert wurde.

Am 31.08.2018 wurde der Abschlussbericht “Gutachterliche Untersuchung Evaluation des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen”
vom Miniterium an den Landtag NRW übermittelt und ist seitdem öffentlich zugänglich.

Dem Landtag NRW wurden vom Evaluationsteam am 18.01.2019 im Ausschuss “Heimat, Kommunales, Bau und Wohnen” die Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt und die Empfehlungen erläutert. Das MHKBG kündigte in dieser Sitzung eine Gesetzänderungsinitiative für das Jahr 2019 an. Der Heimat-Ausschuss befasste sich am 15.03.2019 in einer Anhörung mit dem Handlungsbedarf bei Denkmalschutz und Denkmalpflege in NRW. Link zu den Stellungnahmen

Gutachterliche Untersuchung “Evaluation des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen”

Gutachterliche Untersuchung ”Evaluation des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen”

Montag, 3. September 2018
Jörg Beste, Dr. Heike Engel, Prof. Dr. Janbernd Oebbecke; Köln/Münster 2018

Von Mitte 2015 bis Anfang 2018 arbeitete das Büro synergon in Kooperation mit Prof. Dr. Janbernd Oebbecke, Münster am Forschungs- und Gutachtenprojekt „Evaluation des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen“; beauftragt vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, seit 2017 Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW.

Projektinformation

Am 31.08.2018 wurde der Abschlussbericht “Gutachterliche Untersuchung Evaluation des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen”
vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung dem Landtag NRW übermittelt und ist damit öffentlich zugänglich.

Download als PDF:
Gutachterliche Untersuchung ”Evaluation des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen”

Gutachterliche Untersuchung ”Evaluation des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen”

Öffentliches Interesse und kommunales Potential im kirchlichen Strukturwandel

Samstag, 7. Oktober 2017

in: „Kirchen im Strukturwandel: Prozesse – Konzepte – Perspektiven“;
LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland (Hg.); Pulheim-Brauweiler 2017

Dokumentation zum 23. Kölner Gespräch zu Architektur und Denkmalpflege in Brauweiler, November 2016
LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland in Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln / Fakultät für Architektur, Institut für
Baugeschichte und Denkmalpflege

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Bestand braucht Haltung

Dienstag, 8. November 2016

Bund Deutscher Architekten, Landesverband NRW (Hg.); Düsseldorf 2016

Das Positionspapier des BDA Nordrhein-Westfalen zum Umgang mit dem baulichen Bestand und Erbe wurde von einer Arbeitsgruppe des Landesverbandes NRW seit 2014 erarbeitet und 2015 im Rahmen einer Tagung in Solingen mit Vertretern der verschiedenen betroffenen Professionen – Denkmalpfleger, Kunsthistoriker, Vertreter der Bau- und Denkmalbehörden, Politiker, Hochschullehrer usw. – diskutiert und anschließend nochmals überarbeitet. Es wurde sowohl vom BDA NRW als auch vom BDA Bundesverband verabschiedet.

Mitverfasser und Schlussredaktion: Jörg Beste

Information und PDF-Version:

http://bda-nrw.de/2016/11/positionspapier-bestand-braucht-haltung/

Kirchen: Last oder Chance – Umnutzung und erweiterte Nutzung von Kirchen

Dienstag, 29. Dezember 2015

in: „SYM – Magazin der Evangelischen Akademie Bad Boll”; 12. Jahrgang 2015, Heft 4/2015

PDF-Version:

http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/user_upload/06_Service/02_Publikationen/SYM-4-2015-web.pdf

Kirchen geben Raum – Empfehlungen zur Neunutzung von Kirchengebäuden

Montag, 7. Juli 2014

Jörg Beste; Landesinitiative StadtBauKultur NRW (Hg.); Gelsenkirchen 2014

Die Publikation „Kirchen geben Raum“ widmet sich der Frage, wie sich Kirchen durch neue Nutzungen und bauliche Eingriffe weiterhin in angemessener Weise erhalten und nutzen lassen. Im Zentrum stehen nicht nur architektonische Aspekte, sondern auch die Frage, wie die Beteiligten und Betroffenen in den Prozess der Neuorientierung mit einbezogen werden können. Die Publikation richtet sich an betroffene Kommunen, Kirchengemeinden und Amtskirchen sowie an Denkmalpfleger, Architekten, Bürgerinitiativen und alle anderen, die sich aktiv mit der Neuorientierung von Kirchengebäuden befassen.

“Die Publikation wird dadurch zu einem Grundlagenwerk für Menschen und Gemeinden, die vor einer Umnutzungssituation stehen sowie auch für generell am Thema Interessierte – auch über die Grenzen von NRW hinaus.”
Rezension: www.urbanophil.net/urbanophil/urbanoreview/literaturueberblick-kirche-in-der-stadt/

www.backstein.com/de/architekten/buchvorstellungen/kirchen-geben-raum/6_1021.html

Die Studie ist als gedruckte Version leider vergriffen.

PDF-Version:

http://www.stadtbaukultur-nrw.de/publikationen/studien-dokumentationen/kirchen-geben-raum/

 

Kirchen unter Umnutzungsdruck

Montag, 3. Februar 2014

in: „UmBauKultur – Häuser von gestern für die Stadt von morgen“, Konferenzreader;
StadtBauKultur NRW (Hg.); Gelsenkirchen 2014

Deutschland verfügt über einen großen, erneuerungsbedürftigen Altbestand. Besonders die Gebäude der Wiederaufbauzeit und der Wirtschaftswunderzeit sind in die Jahre gekommen und viele von ihnen sind dringend modernisierungs- und sanierungsbedürftig. Diesem großen Bestand aus der Vergangenheit stehen große Anforderungen für die Zukunft gegenüber.

PDF-Version:

http://www.stadtbaukultur-nrw.de/download_temp/140118_Konferenz-Reader_FINAL_klein_2.pdf

Baukultur und Bürgerschaft

Montag, 16. Dezember 2013

Dokumentation Workshop
Landesinitiative StadtBauKultur NRW (Hg.); Gelsenkirchen 2013

Beim Workshop „Baukultur und Bürgerschaft“ im Juni 2013 diskutierten Experten aus Forschung, Politik und Praxis im Stadtbauraum Gelsenkirchen über die Möglichkeiten und Grenzen des bürgerschaftlichen Engagements für die Baukultur: Was können bügerschaftliche Initiativen leisten? Wie können sie unterstützt werden? Und viel Verantwortung und Kompetenzen sind ihnen zuzutrauen?

Redaktion, Transkription und Fotografien

Information und PDF-Version:

www.stadtbaukultur-nrw.de/publikationen/studien-dokumentationen/baukultur-und-burgerschaft/

 

Baukunst in Archiven – Gedächtnis der Generationen aus Papier und Bytes

Sonntag, 1. April 2012

„Die Bedeutung von Archiven für die Gestaltung der Zukunft“ u. a. Texte; Konzept, Redaktion;

M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, AFR – Architektur Forum Rheinland (Hg.); Gelsenkirchen 2012

Die Publikation arbeitet die Bedeutung von Architekturarchiven heraus, betrachtet die aktuelle Situation der Architekturbestände in unterschiedlichen Archiven und rückt dabei ihre Vielfalt ins Bewusstsein. Ferner geht es um den Umgang mit den unterschiedlichen baukulturellen Quellen von der Skizze auf Papier bis zum digitalen Rendering, aber auch um Fragen von Sammlungs- und Nutzungsstrategien. Der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln hat auf alle diese Fragen ein ganz neues Licht geworfen und so kommt der Neuplanung des zukünftigen Archiv- und Dokumentationszentrums am Kölner Eifelwall eine besondere Bedeutung zu.

http://www.mai-nrw.de/baukunst-in-archiven-gedaechtnis-der-generationen-aus-papier-und-bytes/